Spirituosen

Als Spirituosen (von lateinisch Spiritus, Geist) werden alkoholische Getränke bezeichnet, die destillierten Alkohol enthalten (mindestens 15 Volumsprozent Alkohol). Sie werden entweder durch Destillation eines vergorenen Saftes - mit oder ohne Zusatz von Aromastoffen, Zucker oder sonstigen Süßstoffen - und/oder durch Einmaischen von pflanzlichen Stoffen und/oder durch Mischung von Alkohol mit anderen Zutaten hergestellt.

 

Hier einige der wichtigsten Sorten unserer Spiritousen:

 

Whisky / Whiskey:

Der Whisky ist ein Destillat, das aus Getreide gewonnen wird und einen Alkoholgehalt von mindestens 40% aufweist. Während man schottischen und kanadischen Whisky ohne "e" schreibt, wird der amerikanisch und irische mit "e" geschrieben (Whiskey). Die Geschmacksrichtungen der Whiskysorten können zwischen  den einzelnen Destillerien sehr stark variieren.

 

Armagnac / Brandy / Cognac:

Armagnac, Brandy und Cognac sind hochwertige Branntweine.Armagnac und Cognac stammen beide aus Frankreich, Brandy kommt aus der spanischen Region Andalusien. Armagnac stammt aus der Gascogne und wird häufig nach Jahrgang abgefüllt. Der Cognac hingegen wird in der Charente angebaut und gebrannt. Das Alter spielt bei der Bezeichnung des Cognacs eine große Rolle, so steht V.S. für "Very Special", V.S.O.P. für "Very Superior Old Pale" und X.O., für "Extremly Old".

 

Wodka:

Wodka wurde erstmals in Russland und Polen hergestellt. Es ist sowohl möglich ihn aus Kartoffeln, als auch aus Getreide zu gewinnen. Heute ist der Wodka vor allem wegen seiner Reinheit beliebt. Beim Trinken fällt auf, dass dieser meist völlig geruchs- und geschmacksneutral ist. Deshalb wird der Wodka oft aromatisiert. Neben den russischen Brennerei haben sich inzwischen auch skandinavische Brennereien, wie zum Beispiel Absolut, einen Namen gemacht.

 

Rum:

Besonders durch alte Seemannsgeschichten ist der Rum bekannt. Nachdem Christopher Kolumbus die Zuckerrohrpflanze in die Karibik brachte, gedieh diese dort so gut, dass sie sich weit verbreitete. Wenig später verwendete man die Zuckerohrpflanze zum Brennen von Rum. Rum variiert in Geschmack und Stärke. Besonders beliebt ist heute der Rum aus Jamaika, Barbados und Kuba.

 

Gin:

Bei Gin handelt es sich um einen klaren Branntwein, der aus hoch ausgebranntem neutralen Alkohol sowie einer Mischung aus Kräutern und Gewürzen besteht. Es gibt zwei Arten von Gin, den trockenen Dry Gin sowie den gesüßten Plymouth Gin, der auch Old Tom genannt wird. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich der Gin von seinem Image als minderwertige Spirituose befreit und ist heute auch in den feineren Bars zu finden.

 

Tequila:

Mit dem Land Mexiko verbindet man sofort Tequila, dabei darf dieser nur in einem begrenzten Gebiet in der Provinz Jalisco erzeugt werden. Zur Herstellung des Tequilas wird die Maguey-Agave verarbeitet und zweimal destilliert. Somit bleiben die charakteristischen Aromen der Agave erhalten. Auch beim Trinken von Tequila muss man bestimmte Regeln beachten: Zuerst nimmt man von der Handfläche eine Prise Salz, anschließend einen großen Schluck Tequila und beißt danach in eine Zitronenscheibe.

 

Champagner:

Bei Champagner handelt es sich um einen besonderen Schaumwein, der in einem Anbaugebiet in Nordfrankreich zwischen Reims und Epernay erzeugt wird. Champagner ist vor allem zum Begießen großer Ereignisse und Triumphe gut geeignet, wie zum Beispiel in der Formel 1. Auch in Cocktails wird Champagner gerne eingesetzt. Ein bekannter Cocktail mit Champagner ist zum Beispiel der Bellini.

Quelle: Spiritousenworld